Mobilitätsbudgets und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden

Artikel: Mobilitätsbudgets und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden

Kleines Unternehmen

Unternehmen/Institution:

Group2E GmbH

Kategorie:

Geschäftsreisen, Pendelfahrten

Mobilitätsbudget:

Ja

Teilnehmende:

Alle unsere zehn Angestellten, von Buchhaltung über Projektleitung, bis zur Geschäftsführung profitieren (abhängig vom jeweiligen Mobilitätsbedarf) von dieser Maßnahme.

Zeitraum:

Das komplette Konzept wird gerade eingeführt und ist auf Dauer angelegt. Eine weitere Verbesserung der Nachhaltigkeit und stete Weiterentwicklung ist eingeplant.


Beschreibung:

Unser Mobilitätskonzept soll gleichzeitig die ökologische Bilanz unserer Firma verbessern und die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden stärken. Wir setzen dabei auf eine Mischung des eher klassischen Dienstwagen-Prinzips mit Plug-In-Hybriden in Verbindung mit einem fixen, frei verwendbaren Monatsbudget für BahnCards, Carsharing oder auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Wir wollen unseren Mitarbeiter:innen selbst überlassen, welche Art der Mobilität für sie und ihre Bedürfnisse die geeignetste ist. Durch effektive Routenplanung z.B. können  Mitarbeitende selbst steuern wie viel sie vom Mobilitätsbudget investieren. Der Überschuss kommt ihnen direkt in Form von zusätzlicher Lohnzahlung zugute.

Zudem wollen wir uns zukünftig z.B. beim Thema der PKWs in Richtung Wasserstoff orientieren und vor allem in den urbanen Projekträumen und auf der letzten Meile elektrische Kleinstlösungen wie E-Roller besonders in den Fokus rücken.


Veränderung:

Der Erhebungszeitraum ist sicher noch etwas zu kurz, um valide Ergebnisse anzunehmen. Langfristig erwarten wir vor allem planbarere Kosten durch die Budgets.

Ein Faktor springt uns jedoch direkt ins Auge: die Kolleg:innen sind deutlich ideenreicher und motivierter was Mobilitätsalternativen angeht.


Highlights:

In unserem Unternehmen stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Dies gilt besonders für unsere Mitarbeitenden. Sowohl die Kolleg:innen aus der Verwaltung, als auch die Geschäftsführung verstehen sich als Dienstleistende für die operativen Kräfte im Unternehmen.

Jeder Verbesserungsvorschlag durchläuft daher bei Realisierung ständig einen von uns so genannten „Taugenichts-Test“. Das bedeutet, während des gesamten Optimierungsprozesses werden die erreichten Meilensteine und die avisierte Entwicklung regelmäßig mit den Kollegen geteilt, um festzustellen, ob der aktuelle oder zukünftige Weg für die Praxis in der operativen Arbeit tauglich ist.